Donnerstag, 4. August 2011

In Los Angeles angekommen

Mit 3 Stunden verspaetung bin ich in LA angekommen. Nach dem zwischenstop in New York mussten wir 3 Stunden im Flugzeug warten bis gestartet werden konnte. Keiner wusste genau warum aber ich glaube es hatte damit zu tun dass der Luftraum gesperrt wurde.
Vlad (ein Freund von Reto) hat mich dann spaet in der Nacht am Flughafen abgeholt und wir sind nach Hollywood gefahren wo er wohnt.
Da ich noch auf ein Packet von Reto warte verbrachte ich die letzten 3 Tage mit Vlad in Los Angeles, er hat mir die ganze Stad gezeigt inkl. den Gegenden wo die Gangs und Obdachlosen Menschen zuhause sind.
An der Venice Beach schauten wir den Skater zu wie sie ihre Spruenge ueben, auf einmal ein lauter Schrei und ein Skater liegt am Boden mit einem gebrochenen Fussgelenk. Der Fuss hatte sich um 180 Grad gedreht was sehr schmerzhaft ausgesehen hat. Sofort kamen die Baywatch Retter mit Blaulicht angebraust um dem verletzten zu helfen.
Am Abend erkundeten wir Dowtown was frueher ein uebles Viertel war aber Heute schoen rausgeputzt ist mit diversen Hotels und Restaurants. In dem Hotel Westin Bonaventure wurden schon diverse Filme gedreht unter anderem "True Lies" mit Schwarzenegger (die Szene im Hotel wo er mit dem Pferd in den Fahrstuhl einsteigt) Im 35igsten Stockwerk befindet sich ein Restaurant das sich dreht und man eine herrliche Aussicht geniessen kann ueber die ganze Stadt. Ein Bier kostete 8 Dollar was sehr teuer war.
Gestern sind wir dann zu der Garage gefahren um mein Pick Up Truck abzuholen. Hinten an einer Verstrebung entdeckten wir ein Riss der zuerst geflickt werden muss. Auch hatten die Mexikanischen Angestellten dort nicht gerade viel Ahnung und mussten zuerst mit dem Chef telefonieren was zu tun ist. Aber Heute kann ich mein Auto abholen und ich freue mich dann endlich in das weite Nirgendwo zu fahren.
Fuer ein paar Dollar haben sie mir ein Mountainbike geliehen und vorne am Auto ein Velotraeger montiert.
Jetzt kann ich dann auch mal mit dem Bike die Landschaft erkunden und muss nicht immer das Auto nehmen.
Ich werde Heute mit der Schwiegermutter von Vlad einkaufen gehen damit ich dann alles habe um im wilden Westen zu ueberleben.

Freitag, 15. Juli 2011

Vorbereitung für den Südwesten der USA

Am 1 August hebt mein Flieger ab via New York nach Los Angeles.
In LA werde ich dann mein "Hotel" in Empfang nehmen in welchem ich 4 Monate wohne.


Damit ich auch die einzigartigen Landschaften alle sehen und fotografieren kann braucht es für die wirklich herausragenden Locations ein Permit (Bewilligung).
Für die Subway im Zion Nationalpark habe ich das Permit bekommen. Ich darf dort am 06.09.11 rein und hoffe dass es an diesem Tag nicht regnet weil dann die Gefahr besteht dass der kleine Bach in Sekunden zu einem reissenden Fluss anschwellen kann.
Für ein anderes highlight "The Wave" ist es viel schwieriger an ein Permit zu kommen. Ich habe an einer Lotterie teilgenommen an welcher pro Tag nur 20 Tickets verlost werden, dementsprechend ist der Andrang sehr gross und die Chance auf ein Ticket sehr gering. Nächste freie Plätze sind erst im November erhältlich leider ist es dann schon gegen null Grad in der Gegend "brrr"

Wieder in der Schweiz

Ich bin wieder Zuhause in der Schweiz.
Nach den Plitvicer Seen ging es direkt nach Rovinj. Die Altstadt hat unzählige Restaurants und auf den Strassen ist immer was los. Auf jedenfall sollte man da ein zwei Tage einplanen.


Da auf der Heimreise Venedig noch in greifbarer Nähe liegt, stellt ich mein Zelt ein allerletztes mal nochmals für 3 Tage auf. Auf dem Festland hat es ein grossen Campingplatz (Fusina) mit Restaurant, Bar, Supermarkt usw. Busladungen voll Backpacker nächtigen hier, dementsprechend ist auch mächtig was los an der Bar. Direkt neben dem Campingplatz hat es eine kleine Bootsanlegestelle von wo aus stündlich Boote nach Venedig fahren. In knapp 20 Minuten ist man schon mitten in Venedig.
Venedig selber ist sehr teuer.
Bier 4dl 7 Euro
Bier 1L 12 Euro
mickrig kleines Cola 6.5 Euro

Das Essen geht noch im Preis, bei den Getränken melken die den Touristen gewaltig.





Das sind die letzten Fotos und auch der letzte Blog.
Flugtickets nach Amerika sind gebucht am 1 August geht es los. Hier werde ich wieder meine Eindrücke und Erlebnisse präsentieren.
Gruss Marco

Donnerstag, 7. Juli 2011

Visum für die USA bekommen


Endlich habe ich nach 5 Monaten die Zusage für das Visum bekommen.
Da jetzt natürlich die USA wieder im Vordergrund stehen kürze ich meine Reise hier in Kroatien massiv ab.
Das Kiten in Bol habe ich mehr oder weniger erfolgreich beendet nach 12 Tagen. Zum Schluss konnte ich ein paar mal mindestens 200 Meter kiten. Am Abend sassen wir jeweils an der Strandbar von David und tranken das eine oder andere Bier. Am meinem letzten Abend bei der Kitertruppe artete es ein bisschen aus. Nachmittags um 3 (es hatte schon wieder kein Wind zum kiten) sitzen wir in einer gemütlichen Truppe bei David an der Bar. Zuerst ein paar Bier bis jemand auf die Idee kam man könne den Frust mit Rakia beseitigen (Frust wegen fehlendem Wind) Rakia ist ein Schnaps welcher mit verschiedenen Zutaten veredelt wird. Unser Rakia in einer 1.5 Liter Petflasche die zum Schluss leer war hatte einen seltsamen Geschmack. Die Rakia Version mit Honig schmeckt mir besser, aber laut den Lokalen Leute ist das was für pussys :-)



Zu der lustigen Runde gesellte sich noch ein Pole der 60 kleine Jägermeister dabei hatte. Die Kroaten kennen jetzt auch den Flying Hirsch. Am Abend sind wir noch in die Stadt in eine Bar in welcher Alma arbeitet. Doch nach 2 Runden Bier hatten alle genug und wollten nur noch nach Hause.
Alma von der Bar mit ihrer Kollegin Ivana hatte ich 2 Tage vorher schon an der Strandbar getroffen.
Die beiden Mädels kommen aus Zagreb und versuchen auf der Insel sich durch zuschlagen. Tagsüber zeigen sie am Strand den Touristen mit einem Tuch das an einem Baum hängt Kunststücke und nehmen so ein Paar Kuna ein. Das Geld reicht dann gerade um etwas Essen zu kaufen und am Abend das eine oder andere Bier zu trinken. Eine Unterkunft haben sie keine und schlafen jeweils in ihren Tüchern umfunktioniert in Hängematten irgendwo am Strand. Da kam mir ein verlassenes Hotel in den Sinn und sagte ihnen dass sie vielleicht dort in einem offenen Zimmer sich „einmieten“ können.
Ich bin dann mitten in der Nacht mit Ivana das ziemliche grosse Hotel auf unverschlossene Zimmer auskundschaften. Der Ivana war das nicht ganz geheuer und hat mich jeweils vorausgeschickt um zu schauen dass niemand in den Zimmer ist. Ich weiss von einem Franzosen der ebenfalls schon dort drinnen geschlafen hat, dass ein älterer Mann ein Zimmer für sich beansprucht dort. Die Ivana wollte eigentlich auf die Insel Hvar um in einer Bar zu arbeiten. Doch der Besitzer von der Bar hat ein Tag vor dem Arbeitsbeginn abgesagt weil die Touristen in seinem Club ausblieben. Ich versuchte sie mit ein paar netten Worten zu trösten doch viel genutzt hat es auch nicht. Sie bleibt jetzt halt bei ihrer Freundin in Bol.
Ich wäre gerne noch länger dort geblieben aber musste weiter weil ich doch insgesamt schon fast 3 Wochen auf der Insel war.
Nach der Insel Brac wollte ich eigentlich nach auf die Insel Hvar um Ivana an ihrer neuen Arbeitsstelle zu besuchen. Doch wie schon geschrieben viel das für Ivana ins Wasser und ich entschied mich direkt nach Dubrovnik zu fahren.



Die Stadt wäre sehr schön wenn die vielen Touristen nicht alle Wege verstopfen würden. Es gibt unzählige Restaurants welche alle mit Animationsdamen um die Gunst der Kundschaft werben.
beim schlendern in der Stadt habe ich ein Guinness Schild gesehen und wie die einen wissen liebe ich das Bier. Es war ein Irish Pub und wie der Zufall es wollte war das Pub voll mit Iren welche ein Spiel zwischen Galway und (weiss nicht mehr) verfolgten. Es war ziemlich laut und alle fieberten ihren Club zu. Es war amüsant die Leute zu beobachten wie sie sich in das Spiel ereiferten.
Der Campingplatz war extrem gross und ziemlich teuer. Eine Nacht im eigenen Zelt 30 sfr.
So war ich dann nur 2 Tage dort und bin direkt wieder Richtung Split gefahren um den Krka Nationalpark zu besuchen. Der Fluss durch den Park ist wie der kleine Grand Canyon einfach in grün.
Es gibt unzählige Wasserfälle welche man bequem über einen Holzsteg besichtigen kann.
Auch da war ich nur 1 Tag und es ging weiter der Küste entlang zum Nationalpark Starigrad Paklenica.
Unterwegs fand ich noch ein herziges Städchen (Primosten) entlang der Küste welches sich gerade im besten Licht befand. Ebenfalls waren dort ein Pole und ein Ungarn die auch die Abendstimmung auf Sensor bannen wollten. Der Pole hatte kein Stativ und da ich 2 habe konnte er mein billiges benutzen.
Der Dionys von Fotoreisen.ch würde das Stativ als Spaghetti Stativ bezeichnen. Doch es reichte gerade um verwackelungsfreie Fotos zu machen.

Angekommen im Nationalpark und es regnete in Kübeln, da der Park „nur“ zum Wandern ist entschied ich direkt weiterzufahren zu den Plitvicer Seen.
Die Landschaft ist genial wenn nur nicht die vielen Touristen wären. Ein Foto mit Stativ zu machen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die Holzstege wackeln alle sobald sich ein Mensch darauf befindet. So nutze ich hauptsächlich die Morgen und Abendstunden um Fotos zu schiessen. Natürlich hat es auch viele Fotografen dort die ebenfalls mit dem Stativ rumrennen und man fachsimpelt und ärgert sich zusammen über die vielen Touristen.









Der Campingplatz ist ebenfalls sehr gross und teuer und liegt 7 Kilometer von den Seen entfernt.
Ich bin jetzt 3 Tage da und Heute musste ich meine Hinteren Bremsen reparieren lassen. Mit dem Mechaniker verständigte ich mich in Kroatisch Italienisch und Englisch. Das heisst ich Frage was in Englisch und er gibt mir Antwort in Kroatisch Italienisch und Englisch. Die Bremsbacken musste ich selber kaufen zum Glück konnte der Autozulieferer Deutsch. Morgen wechselt der Mechaniker dann die Bremsen und ich hoffe die Backen welche ich Heute gekauft habe passen dann auch. Eigentlich ist die eine Bremsscheibe auch kaputt aber dank Ford haben sie diese nicht an Lager. Ich wollte noch sagen dass ich nie wieder ein Ford kaufen werde. Ich hoffe die Scheibe hält noch bis ich wieder in der Schweiz bin.
Die Weiterreise sieht wie folgt aus: (Änderungen vorbehalten) Der Küste entlang Richtung Istrien zu der Stadt Rovinj und dann direkt über Venedig zurück in die Schweiz. Zuerst wollte ich ja noch Slowenien bereisen, da jetzt aber die USA dazwischen kommt lasse ich dieses Land aus.
Weil ich jetzt sehr kurzfristig in die USA fliegen werde sind die Flugpreise extrem teuer. Das Auto welches ich ausgesucht habe ist wieder verfügbar.  Mit meinem Visum kann ich 6 Monate in den Staaten bleiben. Da jetzt dank der Warterei noch der Winter dazukommt splitte ich die 6 Monate und bereise die USA 2 mal wenn die Jahreszeit für mich stimmt.
Gruss Marco










Sonntag, 26. Juni 2011

Kiten in Bol

So endlich nach unendlich langem warten und Nichtstun ging es los. Zuerst wird man mit dem Schnellboot ca. 500 Meter auf das offene Meer gefahren. Vom Strand aus darf man als Beginner nicht starten das ist viel zu gefährlich weil der Platz sehr begrenzt ist. So dann auf dem wackligen Schnellboot kurze Anweisungen und ich habe den 9m2 Kite angeschnallt bekommen. Draussen hatte es ca. 25 Knoten (46 kmh) und ein Wellengang von 1,5 Meter. Zuerst habe ich versucht den Kite zu stabilisieren das heisst er muss in der Stellung 12 Uhr stehen bleiben. Danach versuchte ich mehrmals erfolglos das Board unter meine Füsse zu schnallen, zu diesem Zeitpunkt habe ich schon gefühlte 1 Liter Salzwasser geschluckt. Nach mehrmaligem abstürzen vom Kite habe ich es dann endlich geschafft das Board anzuschnallen und den kite ganz vorsichtig in den Wind zu stellen. Doch ohh Schreck! Der Kite bekommt so viel Power dass ich fast 20 Meter im Direktflug auf dem harten Wasser lande. Da hatte ich das erste mal bedenken zumal mein Helm auch noch abgeruzscht ist bei dieser Aktion.
Der Helm braucht man damit einem das Board nicht verletzten kann. Nach weiteren versuchen konnte ich dann zum ersten mal ca. 25 Meter kiten, bis mich eine Windböhe wieder aus dem Brett gerissen hat. Ich war dann froh dass das Rettungsboot mich rausgefischt hat. Die Profis an der Küste meinten zu den Konditionen die herrschten "No Way For Beginners" ich habe es zumindest versucht..

Morgen soll der Wind ein wenig gemässigter werden dann versuche ich es noch ein paar mal.




Auf dem Film sieht man den Lande und Startplatz wie klein der ist. Man muss da schon sehr gut sein um hier korrekt zu landen. Auch üben ein paar Beginner mit dem 2,5m2 Kite was ich zu beginn ebenfalls machen musste.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Kitesurfing und Windsurfing

Die ersten Lektionen im Windsurfing und Kitesurfing habe ich hinter mir. Das Windsurfen finde ich extrem schwierig. Bei Windstärken von 20 Knoten und einem Wellengang von fast einem halben Meter ist es schwer auf dem Brett stehen zu bleiben. Wenn dann der Wind noch richtig in das Segel bläst bekommt man sehr schnell fahrt und das wenden wird nochmals eine Stufe anspruchsvoller. Auch hat es sehr viele andere Wassersportler und der Platz ist begrenzt so kommt es auch öfters mal zur Kollision, ich habe zwei mal ein anderen Windsurfer abgeschossen. Man sieht den anderen Windsurfer fragend an und keiner von beiden ist fähig das Brett auf einen anderen Kurs als der Wind bläst zu bringen. So steuert man dann unweigerlich aufeinander zu bis zur Kollision :-)
Man könnte noch in das Wasser springen doch wer macht das schon freiwillig?

Am Abend habe ich ein Franzose getroffen der nur mit einem Rucksack unterwegs ist und immer im freien schläft. Er erzählt mir dass es eine schöne Bucht gibt unweit von Bol. Er hatte dort im Sand übernachtet, das einzige Problem jeweils sei, dass es Trillionen Mücken gibt und man denen ausgesetzt ist. Um sich zu schützen wickelt er sich einen dicken Schal um den Kopf und trägt die Sonnenbrille. Ich kann mir nicht vorstellen dass es angenehm ist so zu schlafen. Vom Aussehen her könnte er aus der Fremdenlegion kommen und ist ca. 45 Jahre alt. Auf die Frage wo er denn sein Gepäck hat sagt er mir dass es in dem Dorf ein verlassenen Schulhaus gibt in welchem er seine Sachen deponiert hat. Auch hat er schon ein paar mal dort drin auf einer alten Matratze geschlafen. Er sei nicht alleine im Schulhaus, im oberern Stock "wohnt" ein Mann der aus Zagreb kommt. In der einsamen abgelegen Bucht verfolge ich die Sonnenfinsternis vom 15.06.11
Auf der Insel Brac sieht man auch superschön die Milchstrasse.






Gestern hat mein 5 Tageskurs im kiten begonnen. Zuerst muss ich zugeben hatte ich ein wenig bedenken weil der Wind mit 23 Knoten doch für mein empfinden sehr stark war. Die Küste ist übersät mit Bäumen, Felsen, Sonnenschirmen und Personen. Doch sie versicherten mir dass das kein Problem sei. Beim ausfüllen meiner Personalien musste ich dann aber mit meiner Unterschrift doch noch dem kleingedruckten zustimmen und alles auf mich übernehmen falls es Schäden an Material und Personen gibt.
Soweit so gut und als erstes lernte ich am Strand mit dem 2,5 m2 Schirm richtig zu navigieren. Da ich Zuhause schon ein paar mal mit dem Kite von meinem Bruder geübt hatte, merkte der Guide schnell das ich das im Griff hatte. Heute machen wir dann weit aussen im Meer mit dem richtigen Kite einen sogenannten Bodydrag im Wasser. Das bedeutet dass man sich ohne Surfbrett über dass Wasser ziehen lässt. Ich hoffe mal schwer dass ich dabei nicht zuviel Salzwasser schlucken werden. Auf die Frage (Joke) ob ich ein Schnorchel bekommen kann musste er lachen.
Heute findet hier eine Kitemeisterschaft statt, bis jetzt bläst der Wind noch nicht so stark ich hoffe gegen Abend haben wir wieder 20 Knoten.

Gruss Marco

Samstag, 18. Juni 2011

Insel Brac

Nach 3 Tagen Split bin ich mit der Autofähre auf die Insel Brac gefahren.
Die Insel ist komplett mit Steinen übersät, in den letzten Jahrhunderten haben die Frauen die Steine zusammengetragen damit das karstige Land bewirtschaftet werden konnte.Überall hat es Steinkegel und die Feldwege sind links und rechts eingerahmt in "natürliche" Steinmauern. Die Wege sind sehr holprig und abermals wünschte ich mir ein 4x4 Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit.Ich warte nur noch darauf bis mein erster Reifen Platt ist. Bei der Erkundung vom westlichen Teil der Insel bin ich an ein weit abgelegenes Wohnhaus gestossen.
Die Familie mit Freunden zusammen bauen dort ein Ferienhaus welches sie danach an Touristen vermieten können. Die ersten Touristen kommen in 10 Tagen und es muss noch viel fertig gestellt werden rund um das Haus. Sie haben mich eingeladen für ein Bier um meine Wartezeit für das beste Licht zu verkürzen. Denn mein Ziel ist noch 200 Meter weiter Richtung Meer. Dort hat es ein Leuchtturm der bewohnt ist, die Nachbarn sagen mir dass der Eigentümer ein wenig eigenartig sei. Auch hat es ein Wachhund der aber lieb sei. Zum Glück haben die Nachbarn zuerst dort angerufen um ihm mitzuteilen dass ein Tourist gerne ein Foto machen möchte. Als ich dann beim Leuchtturm war begrüsste mich mit lautem Gebell der Hund, vom Eigentümer ist weit und breit nichts zu sehen. Doch auf einmal sah ich ein nackiger Mann aus dem Gebüsch hervor kriechen. Dort hinten war sehr wahrscheinlich das Feld- WC. Nach ein paar Wortwechsel erlaubte er mir 2-3 Fotos zu schiessen. Da ich noch 2Stunden warten musste auf den Sonnenuntergang erklärte ich ihm dass ich ausserhalb auf den klippen warten werde. Ein bisschen eigenartig bin ich mir dort schon vorgekommen und war froh beim Eindunkeln wieder weg zu sein.

Leuchtturm:


Am nächsten Tag habe ich eine sehr schöne Bucht gefunden und konnte mal so richtig faulenzen, baden, kochen usw..



Eine Schlange (Sand oder Kreuzotter) habe ich noch gesehen die ca 1 Meter lang war, Einheimische erzählen mir dass sie bis zu 2 Meter lang werden kann, doch vollkommen ungefährlich ist. Aber es gibt wie in Italien auch hier die Hornotter welche tödlich sein kann.



Weit weit in der Pampa hatte ich ein Schild gesehen zum übernachten. Ein älterer Mann wohnt dort alleine mit ein paar Schafen 1 Huhn und seiner Katze. Wasser und Strom hat er nicht (nur Solar-strom) und bessert mit seinem Angebot ein wenig seine Pension auf die nur 1000 Kuna im Monat beträgt (1000 Kuna = 164 SFR)
Er kann ziemlich gut Deutsch und ist denke ich ein wenig dem Alkohol verfallen.
Am Abend macht er mir eine Fleischplatte mit eigenem Käse, Fleisch und Oliven.
Es war schon dunkel da ist noch ein Paar vorbeigekommen die aus Bosnien kommen. Leider konnte ich dann dem Gespräch nicht gut teilnehmen aber der Bosnier hat mir das wichtigste jeweils übersetzt. Der Bosnier reist auch viel in der Welt rum und kitet wo es möglich ist. Ich erzählte ihm dass mein Bruder auch das Hobby hat und er letztes Jahr in Brasilien zum kiten war. Er kennt diese Ortschaft in Brasilien auch und möchte nächstes Jahr unbedingt hingehen.
Meine nächste Location wird das Dorf Bol sein, vielleicht treffe ich ihn dann an und er gibt mir eine kleine Lektion im kiten.
Am Morgen als ich aufgewacht bin um 08.00 machte der alte Mann mir ein Kaffe. Nach einer halben Stunde offeriert er mir einen selbstgebrannten Kirschschnaps mit Rosmarien 40% habe ich verstanden. Der Schnaps war gut doch ein wenig zu früh für mich und vom vorabend die 2 Liter Bier sind mir auch noch im Blut.
Jetzt bin ich in Bol und erkunde von hier aus die Umgebung. Auf dem  höchsten Berg (Vidova Gora) der adriatischen Küste war ich schon, man hat einen unglaublichen Ausblick über die Küste und angrenzende 
Inseln.

Der kleine Zipfel rechts ist der berühmteste Strand von Kroatien (golden horn)  Zlatni Rat



Green Lizard (grösste Echse in Kroatien) wird ca. 40 cm lang.


Die nächsten paar Tage wird die Kamera zur Seite gelegt. Ich habe ein Tageskurs im Windsurfen gebucht und gleich am nächsten Tag ein 5 Tageskurs im kiten.